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Absinth - ein Getränk mit angenehmen Wirkungen

Absinth - ein Getränk mit angenehmen Wirkungen
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    Kann Absinth meiner Gesundheit schaden?

    absinthe_fou594bb2b321bd8 Verschiedenen Texten und vielen Glaubensbekenntnissen zufolge macht Absinth verrückt, blind, süchtig, ist der Grund für Tuberkulose oder Epilepsie, oder macht die Menschen kriminell… Diese Behauptungen haben sich als falsch erwiesen und dennoch sind noch viele Menschen davon überzeugt, dass Absinth gefährlich sei. Um zu verstehen, wie sich diese Auffassung so tief verwurzeln konnte, muss man bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zurück gehen.


    Der Absinth befand sich zu dieser Zeit auf dem Höhepunkt seines Ruhmes. Damals gab eine Vielzahl unterschiedlicher Absinth Sorten, manche waren "echt", andere aber wurden mit ungesunden Zutaten schlecht zusammengepanscht. Auf dem damaligen Markt waren häufig Absinthe zu finden, die aus Brennspiritus und äußerst zweifelhaften pflanzlichen Essenzen hergestellt waren. Diese Sorten konnten tatsächlich gesundheitsgefährdend sein, besonders weil sie ihres niedrigen Preises wegen zwangsläufig häufiger konsumiert wurden.


    Wie jeder andere Alkohol auch ist Absinthe natürlich in Maßen zu genießen. Unter Einhaltung dieser Auflage ist er nicht gesundheitsschädlich, eher im Gegenteil kann er dann zu mehr Lebensqualität beitragen!

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    Was ist Thujon?

    thujonDas Thujon ist der aktive Wirkstoff der Wermutpflanze. Es macht zwischen 50 und 60 Prozent der Wermutessenzen aus. Thujon ist aus wissenschaftlicher Sicht eine aktive Substanz, die bestimmte Rezeptoren im Gehirn ansprechen und sich von dort auf den Organismus auswirken kann.


    Man hat das Thujon damals für die angebliche Giftigkeit von Absinth verantwortlich gemacht. Diese Behauptungen wurden mittlerweile jedoch durch zahlreiche Studien, zum Teil auch aus Deutschland, widerlegt.


    Neuere chemische Analysen von Absinthen des 19. Jahrhunderts ergaben einen durchschnittlichen Thujongehalt von 25 mg/l, während zeitgenössische Analysen die Schätzung von 260 mg/l angaben.


    Die heutige Forschung stimmt darin überein, dass Stoffe, die Epilepsie auslösen können, bei ihrem verschwindend geringen Vorkommen im Absinth praktisch nicht wirksam sind.


    Durch den Destillationsprozess geht sehr wenig Thujon in das Endprodukt ein. Hauptsächlich kommt es in den Pflanzenstengeln vor, während zur Destillation lediglich Blätter und Blüten verwendet werden.


    Eine präzise Messung des Thujon im Absinth wurde erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts möglich. Die Analysen und Erfahrungen aus dem vorangehenden Zeitraum sind daher nicht zuverlässig. Im Interesse eines sachgerechten Umgangs mit Absinth sollten die überkommenen Ängste deshalb nicht weiter geschürt werden.

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    Wie wirkt Absinth?

    Wenn man von den „sekundären Wirkungen“ des Absinths spricht, sind jene seiner Wirkungsweisen gemeint, die nicht vom Alkohol kommen.


    Häufig ist nur vom Thujon die Rede - und die Halluzinationen, die Thujon angeblich auslösen soll. Die Vermarktungsstrategien vieler Hersteller im niedrigeren Qualitätsbereich betonen vor allem den Thujongehalt. Aber nicht allein das Thujon ruft die besonderen Wirkungen von Absinth hervor. In Übereinstimmung mit zahlreichen Forschern ist dagegen als viel sicherer anzunehmen, dass sich die „sekundären Wirkungen“ erst aus der Interaktion unterschiedlicher Substanzen ergeben. Unter diesen wirksamen Substanzen hervorzuheben sind außer dem Thujon vor allem Fenchon aus dem Fenchel, Pinocamphon aus dem Ysop und Anethol, das hauptsächlich im Anis enthalten ist.


    Die Wirkungen aller dieser Stoffe fallen sehr subtil aus und werden von Person zu Person unterschiedlich wahrgenommen.


    Der Absinth befördert generell ein ganz eigenes Erlebnis, in dem geistige Klarheit und ein ganzheitliches Wohlgefühl eine zentrale Rolle spielen. Diese feine und geheimnisvolle Wirkung ist aber genauer nur selbst zu erfahren!

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    Führt der Genuss von Absinth zu Halluzinationen?

    absinthe_hallucinationsAuf gar keinen Fall! Tut uns leid, Sie da enttäuschen zu müssen...


    Absinth ist weit davon entfernt, eine „Droge“ zu sein. Oft ist zu hören, dass Thujon eine molekulare Ähnlichkeit oder eine gleiche Wirkungsweise wie THC (Hauptwirkstoff in Cannabis) hat. Dieser Meinung liegt aber nur eine Theorie zugrunde, und die ist von 1975. Sie ist bereits 1999 durch eine Studie von Meshler und Howlett widerlegt worden (in: Pharmacology, Biochemistry and Behavior, Jahrgang 62, Nr. 3). Wie das auch in anderen Bereichen nicht selten vorkommt, wurde Absinth häufig in kollektiver Ekstase als „Droge“ diffamiert, während die wirklichen Verhältnisse und Zusammenhänge heute ein ganz anderes Bild ergeben.


    Die Geschichten der bekannten Künstler aus dem 19./20. Jahrhundert, die bekennende Absinth-Liebhaber waren und Absinth "die grüne Fee" oder "die grüne Muse" tauften, sind weit verbreitet. Allerdings ist zu beachten dass viele Künstler in dieser Epoche mit vielen bewusstseinserweiternden Substanzen experimentiert haben. Das beinhaltet andere Sorten von Alkohol wie Wein, aber auch Opium, Laudanum und andere halluzinogene Drogen - jeder kann sich vorstellen, dass solch eine Kombination nicht gesund sein kann!


    Hüten sie sich also vor der Fehlinformation, auf die man gerade im Internet hin und wieder stößt…